Startseite › Ratgeber › Haushalt & Küche › Kochen & Backen

Eisdipper: Welche Größe passt in Ihre Küche?

Die kurze Antwort

Für zu Hause gilt: nicht die größte Kugel kaufen, sondern die, die zu Ihrem Becher, Ihrer Waffel und Ihrer Packung passt. Eine Größe, die in der Eisdiele richtig ist, ist am Küchentisch oft zu viel.

Drei Dinge entscheiden: Was kommt unter die Kugel? Wie viele Portionen sollen aus der Packung werden? Wie hart ist das Eis, wenn Sie es aus dem Gefrierfach holen?

Was unter die Kugel kommt

Der Becher bestimmt die Kugel. Eine große Kugel in einem kleinen Glas kippt, rutscht und lässt sich nicht gut essen. Eine kleine Kugel in einer großen Schale sieht verloren aus.

Eine einfache Probe: Stellen Sie das Gefäß hin, in dem Sie das Eis meistens essen, und messen Sie den Durchmesser der Öffnung. Eine Kugel, die halb so breit ist, sitzt sicher. Ist die Kugel fast so breit wie das Glas, wird es eng.

Für Waffeln gilt dasselbe: Eine Kugel, die breiter ist als die Waffel, hält nicht, und sie tropft. Mehrere kleine Kugeln auf einer Waffel halten besser als eine große.

Wie viele Kugeln aus einer Packung werden

Auf Eisdippern steht oft ein Bruchteil eines Liters: zum Beispiel 1/16 oder 1/30. Das ist die Menge, die der Dipper pro Kugel formt. Je größer die Zahl unten, desto kleiner die Kugel.

Das lässt sich ausrechnen:

Rechnerisch heißt: Am Rand der Packung bleibt immer etwas, und beim Portionieren geht etwas verloren. In der Praxis werden es ein bis zwei Kugeln weniger. Genaue Angaben gibt es dazu nicht, es hängt vom Eis und von Ihrer Hand ab.

Eine Orientierung für die Familie: Wer vier Portionen mit je zwei Kugeln will, braucht aus einer Ein-Liter-Packung acht Kugeln. Mit 1/16 Liter ist die Packung fast zur Hälfte weg, mit 1/30 Liter sind es etwas mehr als ein Viertel. Das ist ein Rechenbeispiel, keine Angabe zu einem Produkt.

Wenn das Eis zu hart ist

Eis direkt aus dem Gefrierfach ist hart. Ein Dipper, den Sie hineindrücken, schabt oder bricht, statt eine Kugel zu formen. Dann wirkt er zu klein oder zu schwach, obwohl das Eis zu kalt ist.

Die Lösung ist einfach: Lassen Sie das Eis vor dem Portionieren einige Minuten stehen. Wie lange, hängt vom Eis und von Ihrem Gefrierfach ab, eine feste Zahl gibt es nicht. Wenn die Kugel nicht rund wird, ist es zu hart. Dann liegt es nicht am Dipper.

Was Sie vor dem Kauf prüfen

Drei Fragen, die Sie sich stellen können:

Zur Größe selbst: Eine mittlere Kugel ist für die meisten Haushalte richtig. Wer unsicher ist, kauft nicht die größte. Zwei Kugeln einer mittleren Größe sind flexibler als eine große.

Unser Eisdipper dazu

Unsere Gastronette-Eisdipper gibt es in vier Größen, und jede Größe ist ein eigener Dipper. Für zu Hause lässt sich jede an der Packung ablesen:

Alle sind aus Aluminium mit PTFE-Beschichtung, 17,5 Zentimeter lang und wiegen zwischen 126 und 162 Gramm, je nach Größe. Im Griff steckt eine wärmeleitende Flüssigkeit. Sie soll die Handwärme an die Schaufel weitergeben, damit sich der Dipper leichter durch hartes Eis drücken lässt. Das ist die Bauart, die im Handel auch „Warme Hand“ heißt.

Wer unsicher ist, nimmt die mittlere Größe — bei den vier Größen ist das 1/16 oder 1/20 Liter.

Vergleichstafel der vier Gastronette-Eisdipper-Größen 1/12, 1/16, 1/20 und 1/24 Liter mit je einer Eiskugel, Volumen in Millilitern (83, 62,5, 50 und 41,7) und der Zahl der Kugeln je Liter Eis (ca. 12, 16, 20 und 24).